So minimieren Sie das Einbruchrisiko
Themenübersicht
Für sichere Fenster und Türen sorgen
Fenster und Türen mit hoher Sicherheitsausstattung sind das A und O. Denn herkömmliche Fenster- und Türkonstruktionen ohne Sicherheitstechnik können von Einbrechern mit einfachem Werkzeug schnell aufgehebelt werden. Um diese Schwachstelle zu sichern, empfiehlt die Polizei in der Initiative „K-EINBRUCH“ mindestens die Widerstandsklasse RC2 bei Fenstern und Türen.
Eine RC2 geprüfte Haustür muss einem Einbruchversuch von mindestens drei Minuten mit definiertem Werkzeug standhalten. Dauert ein Einbruchversuch länger als zwei Minuten, brechen die ungebetenen Gäste in aller Regel ihr Vorhaben ab und probieren ihr „Glück“ beim nächsten Haus. In der Tür verbaute Seitenteile oder Oberlichter sollten ebenfalls der Widerstandsklasse der Tür entsprechen, um den Schutz zu gewährleisten. Hörmann bietet viele Aluminium-Haustüren als nach eigenen Angaben einziger Hersteller serienmässig, also ohne Aufpreis, sogar mit der noch höheren Sicherheitsausstattung RC3 an und gibt seinen Kunden zudem ein 10-Jahre-Sicherheitsversprechen. Nicht vergessen: Schliessen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer die Tür ab. Ohne Verriegelung zahlen die meisten Versicherungen im Schadensfall nicht. Wenn Sie sich für eine selbst verriegelnde Tür entscheiden, nimmt diese Ihnen dies einfach ab.
Es tut uns Leid, hier steht kein Inhalt zur Verfügung.
Kellertüren und Nebeneingänge schützen
Auch bei Keller- und Nebentüren wird mindestens eine RC2 Sicherheitsausstattung empfohlen. Da sie meist von der Strasse schlecht einzusehen sind, wägen sich Einbrecher hier besonders in Sicherheit. Leuchten mit Bewegungsmeldern über der Tür und entlang dunkler Wege am Grundstück sorgen zusätzlich für Abschreckung.
Gefahrenstelle Garagentor beachten
Neben Türen und Fenstern stellen auch Garagentore ein Sicherheitsrisiko dar. Einbrecher versuchen dort einzudringen, um über die Verbindungstür in das Haus zu gelangen oder um Gegenstände aus der Garage zu stehlen. Moderne und automatisch betriebene Sektionaltore von Hörmann verfügen über eine mechanische Aufschiebesicherung, mit der das Tor im geschlossenen Zustand nicht nach oben aufgeschoben werden kann. Diese sollte, wie nur bei Hörmann erhältlich, auch im Falle eines Stromausfalls funktionieren. Wie von den polizeilichen Beratungsstellen empfohlen, erhalten Sie Hörmann Garagen-Sektionaltore auch mit zertifizierter RC Sicherheitsausstattung nach DIN/TS 18194. Damit hält Ihr Garagentor einem Einbruchversuch mit Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange und Keilen mindestens 3 Minuten stand. Um die einbruchhemmende Wirkung von Garagentoren zu gewährleisten, sollten diese durch einen Fachpartner montiert werden. Für noch mehr Sicherheit sorgt unser Alarmsensor HAS1: Wird das Garagentor mit grossem Gewaltaufwand dennoch geöffnet, löst er einen akustischen Alarm aus. So lassen sich auch Garagen-Sektionaltore in Lüftungsstellung zuverlässig sichern.
Aussenbeleuchtung am Haus wirkt abschreckend
Eine Beleuchtung im Aussenbereich des Hauses schreckt ungebetene Gäste zusätzlich ab. Licht am Haus und Wegeleuchten, die bestenfalls mit Bewegungsmeldern ausgestattet sind, helfen dunkle Bereiche auszuleuchten. Verschiedene Geräte, die eine Anwesenheit simulieren, eignen sich auch dafür, Einbrecher abzuschrecken. So gibt es beispielsweise bestimmte Leuchten, die das Flackern eines Fernsehers vortäuschen und dadurch den Anschein vermitteln, dass jemand zuhause sei. Auch Zeitschaltuhren, die Lichter und die Bewegung der Rollläden kontrollieren, sind bei häufiger Abwesenheit zu empfehlen. Zudem sind Alarmanlagen und Videoüberwachungssysteme eine Möglichkeit, um Einbrecher abzuschrecken.
Einbruchversuche durch Einstiegshilfen verhindern
Neben den Optimierungen an Türen, Fenstern und Garagentoren sind weitere Massnahmen empfehlenswert, um Einbrecher abzuschrecken. Beispielsweise sollten Sie darauf achten, dass Fenster nicht ungehindert erreicht werden können. Platzieren Sie deshalb keine Terrassentische, Stühle oder Bänke direkt unter Fenstern, wenn Sie nicht gebraucht werden. Diese könnten sonst als Aufstiegshilfe für Einbrecher dienen.

Sicherheitstipps gegen Einbrüche auf einen Blick
- Verwenden Sie Türen und Fenster mit mindestens einer einbruchhemmenden RC2 Widerstandsklasse
- Normale Kellertüren und Nebeneingänge sind oft nicht ausreichend gesichert. Auch hier schützen hohe Widerstandsklassen (mind. RC2)
- Garagentore mit Alarmsensor und einer mechanischen Aufschiebesicherung, die auch bei Stromausfall funktioniert, beugen Einbrüchen durch die Garage vor
- Eine Aussenbeleuchtung am Haus, die mit Bewegungsmeldern kombiniert ist, schreckt zusätzlich ab
- Vermeiden Sie Einstiegshilfen wie Bänke, Tische oder andere Erhebungen, um Einbruchversuche nicht zu erleichtern

Sie möchten mehr erfahren oder wünschen eine individuelle Beratung?
Ihr Hörmann Vertriebspartner berät Sie gerne: