Wonach suchen Sie?
Angebotsanfrage Angebotsanfrage

Wir freuen uns, dass Sie an unserem Angebot interessiert sind.

Angebot anfragen
Händler finden Händler finden

Hier finden Sie den Hörmann Partner, der Sie bei Fragen rund um Ihr Anliegen unterstützt.

Händler finden
Prospekte bestellen Prospekte bestellen

Lassen Sie sich von unserer Produktvielfalt faszinieren und bestellen kostenlose Kataloge Ihrer Lieblingsprodukte bequem von Zuhause.

Prospekte bestellen
Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit

Sichere Verladestellen – Schutz für Menschen, Fahrzeuge und Gebäude

An der Verladestelle treffen Menschen, schwere Fahrzeuge, Flurförderzeuge und Gebäudestrukturen auf engstem Raum zusammen – ein Umfeld mit hohem Unfall- und Schadenspotenzial. Sicherheit bedeutet deshalb immer zweierlei: Schutz der dort arbeitenden Personen und Schutz der Gebäudestruktur. Erfahren Sie in unserem Tipp mit welchen ergänzenden Massnahmen und Ausstattungen sich das Sicherheitsniveau deutlich erhöhen lässt!
Verladetechnik

Themenübersicht

Gute Sicht als Sicherheitsfaktor

Viele Unfälle an der Verladestelle entstehen durch schlechte Sichtverhältnisse oder unklare Signale. Eine durchdachte Beleuchtungs- und Signal-Infrastruktur erhöht die Sicherheit für Fahrer und Hallenpersonal.

Andockunterstützungssysteme leisten hier einen wichtigen Beitrag, da sie den Fahrer beim präzisen Heranfahren unterstützen. Über klar definierte optische Signale wird der Andockvorgang schrittweise begleitet, sodass die Anfahrgeschwindigkeit rechtzeitig und kontrolliert reduziert werden kann.

Ein Beispiel für ein solches System ist die Andockunterstützung DAP von Hörmann. Sie arbeitet mit Lichtschranken, die den Abstand des Fahrzeugs zur Rampe erfassen. Über optionale Signalleuchten kann auch im Gebäudeinneren eindeutig angezeigt werden, wann das Tor geöffnet werden darf. Nach Abschluss des Verladevorgangs erhält der Fahrer erst dann wieder ein grünes Signal, wenn das Tor geschlossen ist und er die Verladestelle sicher verlassen kann.  

In Kombination mit einer Ladebrückensteuerung kann das Andockunterstützungssystem ohne zusätzliche Steuerung betrieben werden.

Alternativ ermöglichen separate Steuerungen eine weitergehende Vernetzung, etwa mit Radkeilen oder Radblockiersystemen. In diesem Fall wird sichergestellt, dass das Tor erst geöffnet wird, wenn das Fahrzeug nicht nur korrekt angedockt, sondern auch gegen Wegrollen gesichert ist. Visuelle Statusanzeigen und – bei Bedarf – akustische Warnsignale sorgen für Sicherheit.

Für spezielle Anwendungen, etwa im DOBO‑System, steht der sensorbasierte Docking Assistant HDA-Pro zur Verfügung, bei dem das Torblatt selbst die Rückseite des Fahrzeugs erkennt.

Fahrzeugsicherung ist Personensicherung: Schutz vor ungewolltem Wegrollen

Ein zentrales Risiko ist das ungewollte Wegrollen oder „Kriechen“ des Lkw während des Verladevorgangs. Selbst angezogene Feststellbremsen reichen hier oft nicht aus. Ergänzende Sicherungssysteme sind daher essenziell:

  • Automatisches Radblockiersystem AWB: Verriegelt das Hinterrad des Lkw automatisch per Tastendruck aus dem Gebäudeinneren und verhindert zuverlässig jede ungewollte Bewegung während der Be- und Entladung. Eine Signalleuchte informiert den Fahrer über den Status.
  • Manuelles Radblockiersystem MWB2: Robustes, mechanisches System, das das Wegrollen des Lkw effektiv verhindert. Optional kann es in Steuerungen und Ampelsysteme eingebunden werden.
  • Radkeile: Einfache und wirtschaftliche Lösung – die aber nur mit zuverlässigen Anwendern funktioniert: Sie bergen das Risiko, im Praxisfall vergessen zu werden. 

Schutz des Gebäudes vor Anfahrschäden

Beim Andocken wirken hohe dynamische Kräfte auf Rampe und Fassade. Um die Bausubstanz langfristig zu schützen, sind mechanische oder optische Schutzsysteme sinnvoll:

  • Anfahrpuffer aus Gummi oder PU, mit oder ohne Stahl-Schutzplatte, absorbieren die Aufprallenergie des Lkw und verhindern Schäden an Rampe und Gebäude. Sie sollten auf Fahrzeugtyp und Andockhäufigkeit abgestimmt sein.  
  • Rammschutzpoller und -bügel sichern besonders gefährdete Bereiche wie Torzargen oder Fassadenecken.
  • Radführungen helfen, das Fahrzeug bereits beim Anfahren korrekt zu positionieren und reduzieren Fehlandockungen.
  • Einfahrhilfe Lightguide als Alternative zu mechanischen Einfahrhilfen auf dem Boden, die bei Dunkelheit oder hohem Schneefall schlecht zu sehen sind. Vorteil: Reinigungs- oder Räumfahrzeuge können unbeeinträchtigt passieren. 

Fazit

Sicherheit an der Verladestelle ist immer das Ergebnis eines ganzheitlichen Konzepts. Das Zusammenspiel aus guter Sichtführung, Gebäudeschutz und zuverlässiger Fahrzeugsicherung reduziert Risiken nachhaltig. Für Betreiber bedeutet das: Investitionen in ergänzende Sicherheitsausstattungen zahlen sich aus – durch geringere Unfallrisiken, weniger Schäden und einen reibungslosen Logistikprozess. 

Wir beraten Sie gern!

Wir beraten Sie gern!

Sie möchten ein gut abgestimmtes Zubehör-System und haben Fragen zur optimalen Ausstattung Ihrer Verladestellen? Dann nehmen Sie Kontakt auf! Unsere Fachhändler stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.